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Newsletter versenden - In oder Out?

Newsletter gibt es seit je her. Denn es bedeutet übersetzt nichts anderes als Rundschreiben, oder Mitteilungsblatt. Also eine oder mehrere Informationen, die direkt adressiert an gewisse Personen gesendet werden.

Früher wurden diese Rundschreiben auf Papier geschrieben und versendet. Mit der Einführung der elektronischen Post, also Mails, wurden sie dann mehr und mehr direkt über das Internet versendet. Und gelangten sehr schnell – durch ihre hohe Wirksamkeit – zu Ruhm. Und mittlerweile durch ihre Häufigkeit und immense Verbreitung auch immer mehr in Verruf.

Daher sollte man sich die Frage stellen: Sind elektronische Newslettter überhaupt noch In?

Elektronische Newsletter sind effektiv

Egal wie gross die Anzahl der Informationsmails ist, die tagtäglich in den Postfächern von uns landet – und egal wie nervig genau auch diese enorme Menge an teilweise sinnlosen Informationen ist: Newsletter sind nach wie vor das effektivste Mittel, um neue Kunden zu generieren und Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen.

Es gibt viele Statistiken, welche Ergebnisse der Versand von Newsletter erzeugt. Dabei werden alle Arten (auch solche, die es eigentlich gar nicht sind) mit einberechnet und abgesehen von der unterschiedlichen Wirkung in den verschiedensten Branchen, ist es auch noch eine kulturelle Frage.

Nehmen wir die niedrigsten Werte verschiedener Statistiken, kommt man zu folgenden Werte:

  • Ca. 25% aller versendeten Informationsmails werden geöffnet
  • Ca. 15% der Leser klicken auf einen Link darin (Click-Thru-Rate / CTR)
  • Ca. 3% aller versendeten Newsletter erreichen nicht ihre Empfänger (Hard Bounce /Soft Bounce)
  • Ca. 0.5% aller Empfänger melden sich wieder ab (pro Newsletter / Unsubscribe)

Anhand eines Zahlenbeispiels: Versendet man 1’000 Newsletter, öffnen mindestens 250 Empfänger dieses Mail. Ungefähr 37 davon klicken auf einen Link (zum Beispiel zu einem Angebot). Etwa 30 werden gar nicht erreicht und ca. 5 werden sich wohl wieder abmelden.

Newsletter sind effektiv
Newsletter oder Spam-Mail

Newsletter oder SPAM-Mail?

Die oben angeführten Werte kann man kaum glauben, wenn man bedenkt, wie viele dieser Mails man oftmals einfach ungelesen löscht. Doch wir müssen ganz klar zwischen Informationsmails und nervigen Spam-Mails unterscheiden.

Möchtest du die Menschen informieren und versendest wertvolle und interessante Texte und Bilder, oder möchtest du fast täglich die Menschen so lange bombardieren, bis sie entweder den Newsletter abbestellen, oder aus lauter Frust dann doch etwas bestellen.

Im ersten Fall sprechen wir von einem Informationsmail, das auch Erfolg haben wird. Einer enorm starken Marketing-Form, die es schafft, dass Menschen sich mit dir und deinen Angeboten und Themen identifizieren und dann wahrscheinlich etwas kaufen werden.

Im zweiten Fall sprechen wir leider genau von dem, was mittlerweile hunderte angeblich seriöse Anbieter machen: Fast täglich eine Spam-Mail senden, um uns ihren Willen aufzudrängen. Und bringen die wirklich ethisch und informativ gestalteten Newsletter in Verruf.

Wann immer du mit dem Gedanken spielst Newsletter zu versenden: Plane es als gerne als Angebot und Verkaufsargument. Aber biete wertvolle und interessante Informationen und stelle diese in den Vordergrund. Dann wirst du erfolgreiche Informationsmails versenden können!

Newsletter – Was du wissen solltest

Wenn du erfolgreiche Informationsmails versenden möchtest, dann solltest du folgende Dinge wissen:

  • Wie gestaltet man informative Texte und Bilder
  • Wie viel Text sollte ein guter Newsletter enthalten
  • Wie oft sollte man eine Informationsmail versenden
  • Was sind die besten Sendezeiten
  • Welche gesetzliche Grundlagen sollte man beachten
  • Welche Tools zum Versand sind kostenlos oder kostengünstig
  • Wie kommt man nicht auf eine sogenannte Blacklist und wird nicht gesperrt
  • Wie erreicht man höhere Öffnungs– und bessere Klickraten
  • Wir kommt man zu neuen Newsletter-Abonnenten, die auch länger bleiben

Solche Dinge kann man sich erarbeiten und austesten. Auch gibt es viele Tutorials im Internet. Allerdings empfehle ich, diese Dinge lieber in einem Kurs oder Webinar zu erlernen. Denn viele Internet-Tutorials gehen auf Masse statt Klasse und das kann einen am Anfang direkt ins Abseits stellen.

Hier tut es gut, sich von Fachleuten beraten zu lassen und eventuell auch mal 1-2 Stunden an einem guten Webinar teilzunehmen. Es lohnt sich!

Newsletter versenden - das solltest du wissen